Archiv der Kategorie: Der Ritten

Alpenrosen am Ritten

Am Ritten – schon allein diese zwei Worte sind vielversprechend und in jede Richtung denkbar, ausdehnbar. Seit Jahrhunderten ist das so. Noch bis vor wenigen Tagen blühten in unseren Bergen die Alpenrosen. Herzliche Grüße vom Berghotel zum Zirm am Ritten.

Wir sind das einzige Hotel am Ritten, direkt an der Talstation der Kabinenbahn zum Rittner Horn

Rittner Spazierweg

 

Fennpromenade am Ritten
Fennpromenade am Ritten

Was die Rittner alles haben, was wir nicht haben, fragen sich so manche Besucher – nun denn, der größte Reichtum des Rittens, ist seine bezaubernde Landschaft selbst. Dazu gesellen sich natürlich unzählige traumhafte Wandermöglichkeiten in einer einmaligen Naturlandschaft, welche schon seit Jahrhunderten begehrt sind: der Ritten hat eben eine unendlich lange Urlaubstradition.

Rittner Spazierweg: Fennpromenade
Rittner Spazierweg: Fennpromenade

Heute wandern wir über die Fennpromenade zu den Rittner Erdpyramiden. Nicht nur die Unterlandler haben also ihren Fennberg, sondern auch die Rittner. Dieser liegt zwischen dem Rittner Hauptort Klobenstein und dem daneben liegenden Dörfchen Lengmoos.
Unser Rittner Spazierweg beginnt in Klobenstein und führt uns zunächst hinauf in den Wald, dann nur mehr leicht ansteigend um den Fennberg herum. Auf einem breiten Spazierweg namens Fennpromenade, ausgestattet mit einigen einladenden Sitzbänken, lässt sich das wundervolle Dolomitenpanorama auf der anderen Talseite genießen. Der Name „Fenn“ ist die altdeutsche Bezeichnung für Moor und dieses befand sich einmal hier. Heute erinnert eine Wiese mit einem umzäunten Weiher daran.

In der Kommende
In der Kommende

Nachdem wir ja an Lengmoos vorbei spazieren, sei daran erinnert, dass es sich hierbei um die ehemals wichtigste Rittner Ortschaft handelt. Im Jahre 1220 wurde hier eine Kommende des deutschen Ritterordens mit Hospiz gegründet. Die bekannten Rittner Sommerspiele werden heute noch im Innenhof dieses malerischen Gebäudes aufgeführt.
Ein kurzer Blick in den daneben liegenden Weiher wird von zahlreichen Seerosen belohnt – ein kleines Stück, Rittner Idylle, wie sie hier immer wieder anzutreffen ist.

Maria Saal
Maria Saal

Bald treffen wir auf das Kirchlein Maria Saal – aber vorher lädt uns eines der begehrtestes Rittner Fotomotive ein: es ist dies der Blick auf die Erdpyramiden, halbrechts davon Mittelberg mit der Nikolauskirche mit ihrem Zwiebelturm; dahinter der Langkofel und der Schlern. Der Ritten hat eben tausend ansehnliche Blick- und Erlebnispunkte, die es zu entdecken lohnt.
Herzliche Grüße vom Berghotel zum Zirm, dem einzigen Hotel am Ritten, an der Talstation der Kabinenbahn zum Rittner Horn.

Südtirol: aus Liebe zur Natur


Der Rittner Hotelier Lorenz Lang hat ein apartes Faible für die Natur und allem, was man draus machen kann. Seine ehrgeizige Wissensbegierde stillt er im Moment mit einer speziellen  Ausbildung zum Natur- und Landschaftsführer

Der Ritten in Südtirol: Seit Jahrhunderten wird dieser besondere Ferienberg bei Bozen, im Herzen Südtirols,  auf innige Weise verehrt. Hier wurde einst nicht nur die „Sommerfrische“ erfunden,  sondern auch all jenen Menschen ein wundersames Stückchen heile Welt geschenkt, welche sich der Muße, dem Individualismus und den Naturschönheiten Südtirols  lückenlos verschrieben haben.

Wer in diesem Idyll geboren wird, der kann gar nicht anders, als sich dieser erhabenen Vollendung mit Herz und Verstand ein Leben lang zu widmen. Ja, es ist schon richtig, dass das Umfeld, in dem man das Glück hat zu leben, den Charakter und das Wesen eines Menschen mitbestimmen.

Lorenz Lang ist so einer, ein typischer Rittner eben.  Sehr schnell spürt man an ihm, wie sehr er diese seine Heimat liebt und geradezu verehrt. Immer wenn es um die Natur in all ihrer Vielfalt geht, ist er um ein praktisches Beispiel oder eine selbst gemachte Erfahrung nicht verlegen. In seinem Südtiroler Berghotel am Ritten ist diese Zuwendung unmissverständlich zu spüren: Viel wohltuende Gemütlichkeit ohne Firlefanz mit der anschaulichen Handschrift der Natur. Mit Bedacht wurde das Zusammentreffen zwischen alten Werten und neuzeitlichem Komfort gemeistert.

Lorenz Langs Streben, diese heile Welt immer wieder neu zu entdecken und seine Erfahrungen und Eindrücke auch seinen Gästen zu vermitteln, geht unermüdlich weiter. Seit April dieses Jahres belegt Lang einen von der Weiterbildungsgenossenschaft des Südtiroler Bauernbundes organisierten Kurs zum Natur- und Landschaftsführer.  Die Ausbildung umfasst alle Facetten der Natur- und Landschaftsführung, sowie der Weinberg- und Kellerbegleitung.

Für den Rittner Hotelier ist dieser Lehrgang ideal, umfasst er doch eine spannende und zeitgemäße Vermittlung „regionaler Eigenwerte“. In seinem Hotel am Ritten wird Lang demnach künftig noch mehr von der Authentizität Südtirols zu erzählen wissen und seine Gäste um wertvolles Wissen bereichern.

Der „Bartlmastag“ am Ritten


Heute, wie vor 100 Jahren, wird am „Bartlmastag“ – der 24. August,   dem Tag des Heiligen Bartholomäus,    mit großem Spektakel das Vieh von den Rittner Almen zusammengetrieben.  Vorwiegend geht es um die Begutachtung der Rinder und es wird darüber sinniert, wie gut den Tieren der Sommeraufenthalt auf der Alm getan hat. Und es wird auch gehandelt und gefeilscht. Seit uralter Zeit wird aber gleichzeitig ausgelassen gefeiert. Um Punkt zwölf Uhr mittags beginnt mit „Goaslschnöllen“, Hirtenrufen, Gewieher und Gebrüll der Einzug der Tiere in Pemmern, wo dann beim „Stricker Pfarrer“ ein großer Viehmarkt beginnt.  Nach dem einen oder anderen Handel klingt der Tag für die Bauern und den vielen Schaulustigen bei einem geselligen Wiesenfest aus. Die Gäste des „Berghotel zum Zirm“ am Ritten erleben das Fest direkt am Hotel.

Sakrale Sehenswürdigkeiten auf dem Ritten

Zwischen den Hügeln und Kuppen des Rittner Hochplateaus verbergen sich kulturhistorisch wertvolle Sakralbauten der vergangenen Jahrhunderte, deren Besichtigung sich zumeist mit einer sehr aussichtsreichen Wanderung verbinden lässt. Unbestrittenes Zentrum allen kirchlichen Lebens auf dem Ritten und Sitz der einstigen Kommende ist der kleine Ort Lengmoos mit seiner 1220 errichteten Pfarrkirche zur Himmelfahrt Mariens. Blickt man von Lengmoos aus gen Osten so fällt die Kirche zum Heiligen Nikolaus in Mittelberg ins Auge.

Mittelberg am Ritten mit den Rittner Erdpyramiden, Schlern und Langkofel  

Sie ist besonders wegen ihrer exponierten Lage – im Hintergrund die Dolomitengipfel Schlern und Langkofel, im Vordergrund ein großes Feld der Rittner Erdpyramiden – ein überaus beliebtes Motiv bei Fotografen.

Wallfahrtskirche „Maria Saal“ auf dem Ritten

Oberhalb des Weilers Mittelberg ragt die bekannte Wallfahrtskirche Maria Saal (1185) auf. Die Kirche von Lengstein (1177) ist der Heiligen Ottilia gewidmet. Rund um Lengstein konnten bei Ausgrabungen alte Kultplätze ausgemacht werden, zwei von ihnen sind zum Standort kleiner Kirchen geworden: St. Verena in Rotwand und, nur eine etwa 1-stündige, leichte Wanderung entfernt, St. Andreas in Antlas. Vom Weiler Antlas erreicht man die Kirche zum Heiligen Josef in Atzwang, die Siffianer Kirche ist St. Peter geweiht. St. Luzia in Unterinn mit ihrem Turm aus Granitquadern war einst Erzpfarre, zudem gibt es in Unterinn noch St. Sebastian, auch Pestkirchlein genannt. Signat nennt die Kirche zum Heiligen Martin sein eigen, Wolfsgruben die zum Heiligen Josef. Rund um Oberbozen sind Maria Himmelfahrt, Maria Schnee, die neue Dorfkirche zum Seligen Rupert Mayr sowie St. Georg und Jakob zu Hause. Einen besonders schönen Blick ins Sarntal und auf die Südtiroler Landeshauptstadt Bozen hat der Wanderer von der Pfarrkirche St. Peter in Wangen, die Kirche von Oberinn hingegen ist dem Heiligen Leonhard geweiht. Im Weiler Gissmann findet sich die kleine Kirche Maria Heimsuchung. Und in Klobenstein, dem Hauptort der Großgemeinde Ritten, steht die dem Heiligen Antonius von Padua geweihte Kirche.

Impressionen vom Ritten (Videoclip)

Wandern Ritten – Erdpyramiden


Wer die höchsten und formschönsten Erdpyramiden Europas  bewundern möchte, der findet diese auf dem Ritten in Südtirol. Diese einzigartigen Naturwunder entstehen immer dann, wenn eiszeitliche Gletscher in Tälern Moränenlehm ablagern. In trockenem Zustand steinhart, wird das Material in Verbindung mit Wasser ein lehmiger Brei, der zu Tal fließt.  Große Steine schützen den Lehm vor dem Regen. Damit formen sich diese Erdsäulen, die bei jedem Niederschlag höher werden. Wenn der Deckstein von der Säule fällt, tragen sich der Lehm und damit die Säule ab. Am Ritten gibt es die Erdpyramiden an drei Bacheinschnitten. Im „Finsterbachtal“ zwischen Lengmoos und Maria Saal, im „Katzenbachtal“ unterhalb von Oberbozen und im Tal des „Gastererbachs“ bei Unterinn.

Unterkunft Hotel Ritten
Berghotel zum Zirm
Familie Erika und Lorenz Lang
Klobenstein Ritten
www.zumzirm.com

Bilder vom Ritten: Unterwegs mit dem Wanderwirt Lorenz Lang

Wer sollte die schönsten Plätze und fast schon geheimen Orte am Ritten  besser kennen, als ein Wanderwirt? Der Gastgeber im Berghotel zum Zirm, Lorenz Lang, ist ein solcher Wanderwirt. Natürlich kennt er den Ritten in und auswendig.  Der Ritten tut sein übriges, mit seiner einmaligen Natur, mit den vielen beschaulichen Plätzen, der traumhaften Bergwelt. Es ist fast schon ein kleines Geschenk, wenn man als Fotograf, so viel Schönheit vor die Linse bekommt.  Den guten Ruf, ein idealer Ferienort für Wanderer, Familien, und Individualisten zu sein, hat sich der Ritten schon über Jahrhunderte erhalten. Die wohltuende Natur und das besonders angenehme Klima des sonnigen Hochplateaus schenken Erholung und hohen Erlebniswert. Hier Bilder vom Ritten.

„Am Ritten ist es göttlich schön…“

„Hier auf dem Ritten ist es göttlich schön und behaglich…“ Dieses Zitat entnehmen wir aus Sigmunds Freud Brief an seinem Freund C.G. Jung. Der Gründer der Psychoanalyse Sigmund Freud begeisterte sich vom Ritten das erste Mal  im April 1911. Es waren besonders die einzigartige  Landschaft und das wohltuende Klima, die es Freud angetan haben. Im Juli 1911 besuchte Freud den Ritten mitsamt seiner Familie und feierte seine Silberne Hochzeit am 14. September 1911 am Ritten.

Zu Freuds Ehren benannten die Rittner anlässlich des 150. Geburtstages von Sigmund Freud den herrlichen  Wanderweg zwischen Oberbozen und Klobenstein  in „Freud-Promenade“.  

Wanderurlaub Ritten

Im Herzen Südtirols liegt der Ritten. Das sonnige Hochplateau erstreckt sich zwischen den beiden Flüssen Eisack und Talfer auf einer Gesamtfläche von 111 Quadratkilometern. Am Ritten leben etwas mehr als 7.000 Einwohner, welche in der Landwirtschaft, dem Handwerk und im Fremdenverkehr tätig sind. Die Vielfalt des Rittens liegt besonders in seinen verschiedenen Höhenlagen. Es beginnt oberhalb Bozens mit dem Weinbau, welcher hier auf eine Höhe von 1.000 Meter betrieben wird.  Auf der Hochfläche überwiegen herrliche Wiesen- und Waldlandschaften. Der Ritten ist schon seit über 400 Jahren ein beliebtes Urlaubsgebiet und Ausflugsziel für Familien und Wanderer. Besonders die klimatischen Bedingungen und die zahlreichen Naturschönheiten machen den Ritten schon seit je her zu einer Besonderheit.