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Der Ritten beherbergt Südtirols einziges Bienenmuseum

Kaum wärmen die ersten Sonnenstrahlen das Rittner Hochplateau schwärmen sie wieder aus, die Bienenvölker des Rittens. Ob in der Apfelblüte oder in den Wäldern, fleißig sammeln die Bienen den nahrhaften Nektar. Aber wie entsteht aus dem Nektar der gesunde Honig? Wie gelangt die Biene zum Nektar, welche Werkzeuge braucht ein Imker und wie weit lässt sich eigentlich die Geschichte der Imkerei in Südtirol zurückverfolgen? All diese Fragen, und noch einige mehr, beantwortet Südtirols erstes und einziges Bienenmuseum. Natürlich braucht ein solches Museum den richtigen Rahmen. Auf dem mehr als 500 Jahre alten Plattnerhof nahe dem Wolfsgrubner See hat das von privater Hand geführte Imkereimuseum zum Mitmachen, Schnuppern und Verkosten diesen Rahmen gefunden. Teils mit Stroh und teils mit Schindeln gedeckt, mit eigenem Wegkreuz ausgestattet, eingebettet in einen Bauerngarten und umgeben von Obsthain und Kornfeld ist der Bienenhof Plattner zugleich auch ein Sinnbild für den Bauernstand. Es versteht sich von selbst, dass der Zugang zum traditionellen, mit Bedacht sanierten Bauernhof nur zu Fuß, zum Beispiel in 10 Minuten vom Seeparkplatz aus, möglich ist.

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Zu Rittens Idylle gehört auch der Wolfsgrubner See

Die „Sommerfrische“ wurde bekanntlich auf dem Ritten erfunden und wird seit Jahrhunderten gepflegt. Baden in einem idyllischen See gehört natürlich auch zur sommerlichen Abkühlung.  Dafür ist der rund 3,5 Hektar große, von einem lichten Wald umgebene Wolfsgrubner See mit seinem kleinen Badestrand genau der richtige Ort. Für die Bauern von Unterinn hat der Wolfsgrubner See noch eine weitere wichtige Bedeutung, sie bewässern mit dem sauberen Süßwasser ihre Obsthaine und Felder. Herrlich verbinden lässt sich so ein Badetag mit einer kleinen Wanderung oder mit einem Besuch in Südtirols einzigem Bienenmuseum. Folgt man zum Beispiel am Wolfsgrubner See der Wegmarkierung Nr. 12 in den „Oartl“ Wald hinein, so erreicht man nach einer mühelosen Wanderung den Mitterstiller-Weiher und die Schwarze Lack, kleine Biotope mit interessanter Flora, deren Umrundung sich – ebenso wie die des Wolfsgrubner Sees selbst – lohnt. Wieder zurück am Wolfsgrubner See rundet ein Abstecher zum Bienenmuseum am historischen Plattnerhof (einfach der Beschilderung Bienenhof folgen.) den Ausflugstag ab.

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